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Gewebetechnik von A bis Z

Kette und Schuss

Die Längsrichtung einer Gewebebahn wird Kette, die Querrichtung Schuss genannt. Es werden nur Edelstahldrähte verwendet, die die hohen Anforderungen an Durchmessertoleranzen, Streckgrenze und Drahtoberfläche erfüllen.



Maschenweite und Drahtdurchmesser

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Metallgewebe mit quadratischen Öffnungen werden durch die Maschenweite und den Drahtdurchmesser definiert. Die Maschenweite (w) bezeichnet den Abstand zwischen zwei Kett- oder Schussdrähten. Der Drahtdurchmesser (d) bezeichnet die Drahtstärke vor dem Verweben. Durch den Webprozess kann sich der Durchmesser geringfügig verändern.

Gewebefeinheit (Mesh)

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Die Gewebefeinheit bezeichnet die Anzahl Maschen pro Englischem Zoll und wird wie folgt berechnet:

Offene Siebfläche

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Als „Offene Siebfläche“ wird der prozentuale Anteil aller Maschenöffnungen an der gesamten Siebfläche bezeichnet.

Gewebedicke

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Die Gewebedicke ergibt sich aus dem Drahtdurchmesser und der Webtechnik. Die Dickenmessung erfolgt  im ungespannten Zustand mit einem Tellerfühler, Messdruck 1.8 N, gegen eine starre Unterlage. Die Toleranzwerte von ungewalztem Gewebe liegen unabhängig vom Gewebetyp zwischen +/- 2 bis +/- 5 Mikron, innerhalb einer Rolle sind die Toleranzwerte wesentlich tiefer.

Geometrische Porengrösse

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Ein auf Basis charakteristischer Gewebeparameter wie Bindungsart, Drahtdurchmesser und Teilung berechneter Wert. Er beschreibt den Durchmesser der grössten sphärischen Kugel, die das Gewebe gerade noch passieren kann. Die zugrunde liegenden Berechnungsgleichungen wurden am IMVT der Universität Stuttgart im Rahmen der AVIF Projekte A224 und A251 entwickelt und experimentell validiert. Für Gewebespezifikationen, für welche die Berechnungsgrundlage nicht gilt, wurden die Porengrössen durch Glasperlentrockenabsiebung ermittelt.

Bindungsarten

Glatte Bindung

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Diese Webart wird am häufigsten eingesetzt. Jeder zweite Draht wird eingebunden, die Kett- und Schussdrähte über- und unterlaufen sich in ständigem Wechsel und fixieren sich so gegenseitig. Gewebe in glatter Bindung garantieren äusserst präzise Maschen- bzw. Filteröffnungen. Bei dieser Webart sind die verwendeten Drähte dünner als die jeweiligen Öffnungen.

Köperbindung

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Falls eine im Verhältnis zur Maschenweite zu starke Drahtdicke verlangt wird, die der Verformung im Webprozess nicht mehr standhalten kann, wird diese Ausführung gewählt. Dabei werden mindestens zwei Drähte paarweise eingebunden mit nachfolgender Versetzung um einen Draht. Die Bindungsstabilität ist abhängig von der Kombination von Maschenweite und Drahtstärke und weist einen leichten Diagonalverlauf auf. Dank modernster Webtechnologie kann eine gute Bindungsstabilität erreicht werden.

Theoretischer Farbauftrag Vth

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Der theoretische Farbauftrag ist das Volumen der offenen Maschen umgerechnet auf die Substratfläche. Bei einem ungenügenden Farbauftrag muss ein Gewebe mit höherem Vth  verwendet werden.

Siebspannung

Die idealen Spannwerte sind abhängig von der Anwendung. Bei den in unseren Spezifikationen angegeben Werten handelt es sich um Empfehlungen. Beachten sie auch die Informationen unter diesem Link.


Gewichtsberechnung

Quadratmaschengewebe in glatter Bindung und Köperbindung



Filtergewebe (Tressen)



Spezifische Gewichte (Auswahl = Richtwerte)

Für andere Werkstoffe als Eisen und Stahl erfolgt die Berechnung des Gewebegewichts in kg/m2 mittels folgender Multiplikationsfaktoren oder über das effektive spezifische Geweicht (Dichte).

fachwissen_gewebedefinitionen_de.gif

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